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Freitag, 06. November 2015

„Der Staat gegen Fritz Bauer“ erhält Günter Rohrbach Filmpreis 2015

Bester Film, bester Darsteller und beste Musik – das Drama ist der Abräumer des Abends  Tolle Stimmung und ein beeindruckendes Film-Finale: In der saarländischen Kreisstadt Neunkirchen wurde heute im Rahmen einer feierlichen Gala zum fünften Mal der „Günter Rohrbach Filmpreis“ verliehen. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung ging an „Der Staat gegen Fritz Bauer“. Mit insgesamt drei Preisen war das Drama der Abräumer des Abends. Bundesjustizminister Heiko Maas hielt die Laudatio auf den Filmpreis. Produzent Thomas Kufus und Regisseur Lars Kraume nahmen den Preis freudig entgegen. Im Film kämpft der Generalstaatsanwalt Fritz Bauer 1958 unermüdlich dafür, die Täter der NS-Zeit – allen voran Adolf Eichmann –  vor Gericht zu bringen. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise. Der zweifache Grimme-Preisträger Kraume zeichnet das kraftvolle und fesselnde Portrait eines mutigen Mannes und dessen Kampf gegen die scheinbar unzerstörbare Mauer des Schweigens in den eigenen Reihen und in der Gesellschaft in der jungen Bundesrepublik. „Spät, aber nicht zu spät hat die deutsche Öffentlichkeit in Fritz Bauer einen Helden ihrer damals noch jungen Existenz wiederentdeckt. Wenn unser Film dazu beitragen konnte, sind wir überglücklich“, freut sich der Produzent Thomas Kufus. „Dass wir heute für den Film den Günter Rohrbach Preis erhalten haben, ist eine wirklich besondere und berührende Ehrung. Denn Günter Rohrbach hat durch sein Wirken als Produzent das filmische Potential und Erbe dieses Landes geprägt.“Neben dem Hauptpreis für den besten Film wurden drei weitere Auszeichnungen verliehen. Der Darstellerpreis (5.000 Euro) wurde erstmals an zwei hervorragende Schauspieler aus verschiedenen Werken vergeben: Die Jury zeichnete Martina Gedeck für ihre Rolle als Jugendrichterin in „Das Ende der Geduld“ und Burghart Klaußner für seine Hauptrolle als kompromissloser Generalstaatsanwalt in „Der Staat gegen Fritz Bauer“ aus – bereits die zweite Ehrung für das vielseitige Zeitbild und den spannenden Politthriller an diesem Abend. „Eine so glückhafte Filmarbeit auch noch preisgekrönt zu sehen ist eine doppelte Freude“, sagt Burghart Klaußner. „Wobei der Preis für die beste Darstellung ohne das Lebenswerk von Fritz Bauer nicht vorstellbar wäre. Diesen mutigen Mann, der sich um Deutschland nach dem Krieg verdient gemacht hat, in Erinnerung zu rufen, war Ziel meiner Arbeit.“ Auch Martina Gedeck freute sich sehr über den Preis für die Filmrolle, die in Erinnerung an die Jugendrichterin Kirsten Heisig entstanden ist: „Es war eine große Freude für mich, diese sehr besondere Rolle zu spielen, nämlich eine Frau zu verkörpern, die für ein gerechteres gesellschaftliches Zusammenleben kämpft, voll Mut und dem Glauben daran, auch Unmögliches möglich zu machen. Danke für die Würdigung dieser schönen Arbeit durch diesen Preis“, so die Schauspielerin, die aus terminlichen Gründen nicht persönlich vor Ort sein konnte, aber von Laudator Peter Lohmeyer geehrt wurde. Die Saarland Medien GmbH vergab in diesem Jahr einen Innovationspreis (3.500 Euro) an Jan Georg Schütte, den Regisseur und Autor von „Altersglühen – Speed Dating für Senioren“. Der Laudator Prof. Gebhard Henke lobte die ungewöhnliche Produktion, die den Schauspielern außerordentlich viel Raum einräumte: Die Geschichte um 13 Menschen zwischen Ende 60 und Mitte 80, die sich auf einer Speed Dating-Veranstaltung treffen, wurde an nur zwei Tagen ohne Drehbuch auf Improvisationsbasis gedreht. „Ich freue mich sehr über den Innovationspreis für ‚Altersglühen‘, weil alle Beteiligten ein hohes Risiko eingegangen sind“, so Jan Georg Schütte. „Ein Film für die Prime-Time auf diese improvisierte Art zu machen war schon lange mal fällig. Auch für viele andere junge Filmemacher, die mit Hilfe der digitalen Technik diese neue, lebendige Arbeitsweise immer weiter entwickeln, ist dieser Preis sicher ermutigend.“Mit dem Preis des Oberbürgermeisters (2.500 Euro) wurde „Der Staat gegen Fritz Bauer“ mit drei Auszeichnungen zum Abräumer des Abends: der Juryvorsitzende Klaus Doldinger und Oberbürgermeister Jürgen Fried ehrten Julian Maas und Christoph M. Kaiser für die jazzige Musik. „Die Arbeit an diesem historischen Stoff und die musikalische Auseinandersetzung mit einer so außergewöhnlichen Person wie Fritz Bauer, war für uns als solche schon sehr inspirierend. Wir haben versucht, eine möglichst charakteristische Musik zu komponieren, ohne dabei mit der charismatischen, eigenwilligen Persönlichkeit Fritz Bauers in Konkurrenz zu treten. Umso mehr ehrt es uns, jetzt mit dieser besonderen Auszeichnung bedacht zu werden“, erklärt Julian Maas. Die Preisverleihung des fünften „Günter Rohrbach Filmpreis“ fand vor etwa 500 Gästen in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen statt. Unter den Ehrengästen befand sich auch der Namensgeber des Filmpreises, Filmproduzent Prof. Dr. Günter Rohrbach. Wie bereits in den Vorjahren führte die TV-Moderatorin Sabrina Staubitz das Publikum charmant durch die Gala. Für die stimmungsvolle musikalische Untermalung sorgte einer der bekanntesten deutschen Schauspieler: August Zirner und das „Spardosen-Terzett“ begeisterten das Publikum und machten Lust auf das Konzert zum Abschluss der Filmwoche. „Diagnose: Jazz“ heißt es am Samstag, 7. November, ab 20 Uhr in der Stummschen Reithalle in Neunkirchen.  
Der „Günter Rohrbach Filmpreis“ wird seit 2011 an deutschsprachige Fernseh- und Kinofilme verliehen, deren Fokus auf dem Themenfeld „Arbeitswelt und Gesellschaft“ liegt. Aus insgesamt 56 Bewerbern wählte die Jury um den Vorsitzenden, Musiker und Filmmusikkomponisten Klaus Doldinger, die Preisträger aus. „Den Juryvorsitz zu übernehmen war eine spannende, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe, denn die Einsendungen waren allesamt qualitativ absolut hochwertig. Das machte es in diesem Jahr besonders schwer, die Finalisten für diesen Filmpreis zu küren“, so der Träger des Bundesverdienstkreuzes und dreifache Echo-Gewinner. „Gemeinsam mit den Jury-Kollegen ist es gelungen, echte Top-Filme als Preisträger auszuzeichnen. Ein Filmpreis mit persönlicher Widmung ist immer etwas Besonderes. Wenn unter den deutschen Film- und Fernsehproduzenten jemand im Rahmen der Ausrichtung eines ihm gewidmeten Filmpreises geehrt werden sollte, dann ist das sicherlich Günter Rohrbach.“Oberbürgermeister Jürgen Fried, Initiator des Filmpreises und Jurymitglied zieht hochzufrieden Bilanz: „Der fünfte Günter Rohrbach Filmpreis war wieder ein voller Erfolg – sowohl für Cineasten als auch für Filmschaffende. Mit den hochinteressanten Einreichungen, dem prominent besetzten Rahmenprogramm und der gelungenen Gala haben wir erneut eine unvergessliche Woche für Filmfans geschaffen.“Der „Günter Rohrbach Filmpreis 2015“ wird unterstützt von der Sparkasse Neunkirchen, der LBS Saar, der Saarland Medien GmbH, dem Ministerium für Bildung und Kultur, dem Saarländischen Rundfunk, der Saarland Sporttoto GmbH, der Dr. Theiss Naturwaren GmbH, der Bowesa GmbH, Maurer Feinwerkmechanik, der GO! Express & Logistics GmbH sowie der Scherer Automobil Holding GmbH & Co. KG.Lesen Sie mehr >>

Montag, 12. Oktober 2015

Finalistenfilme ausgewählt Programm von Adorf bis Zirner

Neunkirchen/München, 12. Oktober 2015 – Am 6. November 2015 wird der fünfte „Günter Rohrbach Filmpreis“ im saarländischen Neunkirchen verliehen. Die Jury um den Vorsitzenden Klaus Doldinger hat die besten vier Filme ausgewählt, die um den renommierten Filmpreis konkurrieren. Die Entscheidung der Jury wurde heute von Oberbürgermeister Jürgen Fried im Rahmen einer Pressekonferenz im Neunkircher Rathaus bekannt gegeben. Die Filme „Altersglühen – Speed Dating für Senioren“ von Jan Georg Schütte, „Das Ende der Geduld“ von Christian Wagner, „Der Staat gegen Fritz Bauer“ von Lars Kraume und „Freistatt“ von Marc Brummund stehen im Finale der mit 10.000 Euro dotierten Auszeichnung. Neben dem Preis für den besten Film werden zusätzlich drei weitere Preise vergeben: der Preis für den besten Darsteller in Höhe von 5.000 Euro und zwei Sonderpreise in Höhe von 2.500 Euro und 3.500 Euro.Die Finalisten im Überblick:„Altersglühen – Speed Dating für Senioren“ 13 Menschen zwischen Ende 60 und Mitte 80: Jeder hat seine ganz eigenen Hoffnungen, Wünsche, Konflikte und Probleme. Was sie eint, ist die Sehnsucht nach Nähe – nach einem liebenden, liebenswerten Partner und der etwas ungewöhnliche Weg, den sie gewählt haben, um ihrer Einsamkeit zu entkommen: ein Speed Dating. Dies ist eine Konstellation, die Mut erfordert, und nicht jeder fühlt sich auf Anhieb wohl in diesem Rahmen. Die Männer in der Runde: vom Witwer über den pensionierten Lehrer und einen Ex-Museumswärter bis zum russischen Romantiker. Die Damenrunde ist nicht weniger heterogen: von Männern getrennt, vom Reichtum verlassen suchen u.a. eine Freizeit-Lyrikerin, eine Ex-Karrierefrau und eine Ex-Verlegerin  den passenden Partner nach ihrer Kragenweite. Ob dieser sich bei einem Speed Dating finden lässt?Unter anderem mit Mario Adorf, Senta Berger, Matthias Habich und Angela Winkler„Das Ende der Geduld“Im Zentrum der Geschichte steht die Jugendrichterin Corinna Kleist im Kampf um einen Fall, der ihr sehr nahe geht: Sie legt sich mit dem 21-jährigen Intensivtäter Nazir an, dem libanesischen Clan-Boss, der über die Drogengeschäfte in der Berliner Hasenheide herrscht. Für dessen kleinen Bruder Rafiq, der bald 14 und somit strafmündig wird, versucht sie, Verantwortung zu übernehmen – er war als Drogenkurier für Nazir unterwegs. Rafiq eine Chance zu geben, heißt für die Jugendrichterin, ihm einen Denkzettel zu verpassen. Doch daraus entwickelt sich neues Unrecht. Corinna Kleist tritt eine Lawine ungekannter Gewalt los, die eine junge Liebe zerstört und ihre Vision bedroht. Unter anderem mit Martina Gedeck, Jörg Hartmann, Sascha A. Gersak und Sesede Teryzian „Der Staat gegen Fritz Bauer“ Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer erhält dabei den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und auch Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt behindern den unliebsamen Bauer in seinen Ermittlungen. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner beginnt, doch Bauer und Angermann geben nicht auf. Unter anderem mit Burghart Klaußner, Ronald Zehrfeld, Sebastian Blomberg, Jörg Schüttauf„Freistatt“ Sommer 1968. Während für viele in Deutschland eine neue Ära der Freiheit anbricht, wird der 14-jährige Wolfgang von seinem Stiefvater in die kirchliche Fürsorgeanstalt „Freistatt“ abgeschoben. Dort ist es wie im Knast: Die Türen sind verschlossen, die Fenster vergittert, Briefe werden abgefangen. Die Jungen werden mit militärischem Drill zum Torfstechen ins Moor geschickt und als billige Arbeitskräfte ausgenutzt. Von ihren Familien vergessen, verrohen sie als Opfer eines körperlichen und psychischen Gewaltsystems, von dem man draußen nichts mitbekommen darf. Wolfgang  widersetzt sich und plant seine Flucht: Ihr kriegt mich nicht – niemals! Unter anderem mit  Louis Hofmann, Alexander Held, Katharina Lorenz, Max Riemelt und Uwe Bohm Finalistenwoche und Preisverleihung<Die vier Finalistenfilme werden in der traditionellen Finalistenwoche vom 1. bis 5. November 2015 jeweils um 18.00 Uhr im Cinetower in Neunkirchen gezeigt. Tickets können unter www.cinemas- nk.de oder unter 06821 / 923410 für 5,50 Euro bestellt werden. Ein Sammelticket für alle vier Finalisten kostet 20 Euro. Den Auftakt der Finalistenwoche macht am 1. November der „Saarländische Filmemacher Abend“, bei dem die Kurzfilme „Leon lügt“ von Jörn Michaely, „On the Drive“ von Thomas Scherer und „Sekundenschlaf“ von Marc André Misman gezeigt werden (Eintritt 5,50 Euro).Ein weiteres Highlight, welches im Rahmen der Filmpreis-Woche stattfindet, ist das „Günter Rohrbach Filmforum“. Im Rahmen dieser Vortrags- und Diskussionsveranstaltung wird am Donnerstag, 5. November, um 20 Uhr in der Stummschen Reithalle das Thema „Musik im Film“ näher beleuchtet. Klaus Doldinger, der neben der berühmten Tatort-Melodie Soundtracks zu den Blockbuster-Kinofilmen Das Boot oder Die unendliche Geschichte komponiert hat, wird hier in einem Vortrag seine Erfahrungen anhand interessanter und anschaulicher Beispiele präsentieren. Die anschließende Podiumsdiskussion wird neben Klaus Doldinger u.a. mit dem Komponisten Frank Nimsgern prominent und kompetent besetzt sein. Der Eintritt zum Filmforum ist frei.Filminteressierte haben darüber hinaus die Möglichkeit, an der Verleihung des „Günter Rohrbach Filmpreises“ am Freitag, 6. November, um 20 Uhr in der Neuen Gebläsehalle teilzunehmen. Eintrittskarten gibt es für 30 Euro ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.ticket-regional.de oder über die Ticket-Hotline 0651 / 97 90 777. Neben der Gala der Preisverleihung, Umtrunk und Imbiss dürfen sich die Besucher auf einen der bekanntesten deutschsprachigen Schauspieler freuen, der für die musikalische Untermalung sorgen wird: Grimme-Preisträger August Zirner spielt mit dem „Spardosen-Terzett“ auf.Dieser Auftritt bei der Gala soll Lust machen auf das Konzert von August Zirner und dem Spardosen-Terzett zum Abschluss des Filmpreises. „Diagnose: Jazz“ heißt es am Samstag, den 7. November um 20 Uhr in der Stummschen Reithalle. Zirner und das Terzett erzählen eine Geschichte des Jazz in Wort und Musik: von ungeheuer komisch bis wahrhaft tragisch erwartet die Besucher ein ganz besonderer Abend. Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.ticket-regional.de oder über die Ticket-Hotline 0651 / 97 90 777.Die Auswahl: 56 Filme haben sich  beworben. Die Jury um den Vorsitzenden Klaus Doldinger hat in München getagt und  aus den von der Vorjury ausgewählten acht Filmen die vier Finalisten festgelegt. Neben dem prominenten Jazzmusiker und Filmmusikkomponist Klaus Doldinger hat  auch der Regisseur und  Preisträger des „Günter Rohrbach Filmpreises“ 2013 Stephan Lacant die Jury unterstützt und die diesjährigen Gewinner bestimmt. Außerdem haben Uli Aselmann von die film gmbh, Andrea Etspüler vom Saarländischen Rundfunk, Thomas Reinhardt von der Saarbrücker Zeitung und Oberbürgermeister Jürgen Fried die acht Beiträge gesichtet.Lesen Sie mehr >>

Freitag, 17. Juli 2015

Klaus Doldinger übernimmt Jury-Vorsitz

Der Jury-Präsident des fünften „Günter Rohrbach Filmpreises“ steht fest: Mit dem deutschen Musiker Klaus Doldinger konnte der „Günter Rohrbach Filmpreis“ in diesem Jahr einen der wohl bekanntesten Komponisten von Filmmusik gewinnen. Doldinger wurde vielfach ausgezeichnet und erhielt u. a. drei Echos. Er übernimmt den Vorsitz von Barbara Auer, die das Amt 2014 innehatte. „Beim Namen Klaus Doldinger schwingen sofort sehr bekannte Melodien mit. Sein Sound ist unverkennbar. Auch in Neunkirchen hat er eine feste Fangemeinde, hat er doch bereits zweimal bei den Neunkircher Nächten sein Publikum begeistert“, freut sich Jürgen Fried, Oberbürgermeister von Neunkirchen und Initiator des Filmpreises über die Zusage des diesjährigen Jurypräsidenten. Klaus Doldinger hat viele unsterbliche Melodien geschrieben, sei es die berühmte Tatort-Melodie oder Soundtracks zu den Blockbuster-Kinofilmen wie "Das Boot" oder "Die unendliche Geschichte". Der Jazzmusiker Doldinger war schon früh ein Global Player. 1960 tourte er durch die USA und wurde zum Ehrenbürger der Stadt New Orleans, der Mutter des Jazz, ernannt. 1972 gründete er seine überaus erfolgreiche Jazz-Formation Passport, mit der er bis heute weltweit an allen wichtigen Orten des Jazz auf der Bühne steht.Schon jetzt steigt die Vorfreude auf das gesellschaftliche Event am 6. November in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen: „Mit der Öffnung der Filmpreisgala für ein breites Publikum und einem exzellenten Rahmenprogramm wollen wir wieder Cineasten wie Filmfans begeistern und freuen uns auf die Beiträge, die noch bis Ende Juli eingereicht werden können“, so OB Fried.Informationen zu den Ausschreibungsmodalitäten des „Günter Rohrbach Filmpreises 2015“ finden Sie hier.Lesen Sie mehr >>

Freitag, 19. Juni 2015

Ausschreibung läuft noch bis zum 20. Juli 2015

Preisverleihung am 6. November 2015Lesen Sie mehr >>

Dienstag, 06. Januar 2015

Saarländischer Rundfunk zeigt Dokumentation

"Ich hab' mich immer eingemischt " Der Filmproduzent Günter Rohrbach Lesen Sie mehr >>

Montag, 20. Oktober 2014

Drei Dramen und eine Komödie erreichen das Finale

Neunkirchen/München.  Am 7. November 2014 wird der vierte „Günter Rohrbach Filmpreis“ im saarländischen Neunkirchen verliehen. Die Jury um die Vorsitzende Barbara Auer hat die besten vier Filme ausgewählt, die um den renommierten Filmpreis konkurrieren. Die Entscheidung der Jury wurde heute von Oberbürgermeister Jürgen Fried im Rahmen einer Pressekonferenz im Neunkircher Rathaus bekannt gegeben. Die Filme „Der Fall Bruckner“ von Urs Egger, „Traumland“ von Petra Volpe, „Westen“ von Christian Schwochow und „Zeit der Kannibalen“ von Johannes Naber stehen im Finale der mit 10.000 Euro dotierten Auszeichnung. Neben dem Preis für den besten Film werden zusätzlich drei weitere Preise vergeben: der Preis für den besten Darsteller in Höhe von 5.000 Euro und zwei Sonderpreise in Höhe von 2.500 Euro und 3.500 Euro.Die Finalisten im ÜberblickIn dem Drama „Der Fall Bruckner“ von Urs Egger sieht sich Katharina Bruckner (Corinna Harfouch) beruflich im Jugendamt wie auch im Privatleben mit Problemen konfrontiert: Ihr Mann (Bernhard Schütz) scheint fremdzugehen und ihre Tochter (Claudia Eisinger) wandert ohne den Enkelsohn (Leander Nitsche) nach Marrakesch aus. In dieser Situation tritt Schulpsychologe Schubert (Maximilian von Pufendorf) an sie heran und bittet um ihre Hilfe: Die Architektin Bremer (Christiane Paul) hatte ihn mit ihrem siebenjährigen Sohn Joe (Elon Baer) wegen dessen Überaktivität aufgesucht. Katharina kann das Vertrauen des verängstigten Jungen gewinnen, doch Joes Mutter verbittet sich jede Einflussnahme und bezichtigt Katharina, den Tod ihres eigenen Sohnes kompensieren zu wollen. Katharina wird von dem Fall entbunden, bis bei Joe Spuren von Misshandlung festgestellt werden.Das Episoden-Drama „Traumland“ von Petra Volpe beleuchtet das Leben von vier Zürichern und deren Erlebnissen an Heiligabend: Die Sozialarbeiterin Judith (Bettina Stucky) kümmert sich tagsüber um die Prostituierten am Sihlquai und trifft sich abends heimlich mit ihrem Liebhaber im Hotel. Ehefrau Lena (Ursina Lardi) ist geschockt, als sie herausfindet, dass ihr Mann Prostituierte in Anspruch nimmt. In Strapsen lädt die einsame Witwe Maria (Marisa Peredes) ihren Bekannten zum Abendessen ein. Sie alle treffen auf die 18-jährige Bulgarin Mia (Luna Zimić Mijović), die in Zürich ihr Geld auf dem Straßenstrich verdient.Das Drama „Westen“ von Christian Schwochow nach einem Roman von Julia Franck („Lagerfeuer“) dreht sich um die Ostberlinerin Nelly Senff (Jördi Triebel), die nach dem Tod ihres Mannes Wassilij gemeinsam mit ihrem Sohn Alexej (Tristan Göbel) aus der DDR nach Westdeutschland auswandern möchte. Im Westen angekommen, sieht sich Nelly jedoch mit unangenehmen Fragen konfrontiert, denn Wassilij war laut CIA ein ostdeutscher Spion. Nelly weigert sich, der CIA Rede und Antwort zu stehen, die ähnliche Fragen wie die Stasi stellt. Sie begegnet Hans, der sich um sie und Alexej kümmert und sie in ihrem Widerstand unterstützt. Nelly erkennt, dass sie für ihre Freiheit die Vergangenheit ohne einen Blick zurück hinter sich lassen muss.In der grotesken Komödie „Zeit der Kannibalen“ von Johannes Naber konkurrieren die vier Business Consultants Öllers (Devid Striesow), Niederländer (Sebastian Blomberg), Hellinger und März (Katharina Schüttler) im Kampf um eine Position als Partner der Firma. Sie bereisen die ganze Welt, um durch Mitarbeiterentlassungen die Gewinnmaximierung von Großkonzernen voranzutreiben. Die Schicksale der betroffenen Familien interessieren die drei dabei nicht. Als Hellerer die Position als Partner erhält, sind Öllers und Niederländer geschockt und befürchten ihre Entlassung. Doch plötzlich begeht Hellinger Selbstmord und auch die Firma steht vor dem Verkauf.Finalistenwoche und PreisverleihungDie vier Finalistenfilme werden in der traditionellen Finalistenwoche vom 2. bis 6. November 2014 jeweils um 18.00 Uhr im Cinetower in Neunkirchen gezeigt. Tickets können unter www.cinemas-nk.de oder unter 06821 / 923410 für 5,50 Euro bestellt werden. Ein Sammelticket für alle vier Finalisten kostet 20 Euro. Den Auftakt der Finalistenwoche macht am 2. November der „Saarländische Filmemacher Abend“, bei dem die Kurzfilme „Fürchtet euch nicht“ von Marc Andre Misman, „Fair Trade“ von Emilie Cherlet und „Frauke hat gesagt“ von Tom Wagner gezeigt werden (Eintritt 5,50 Euro).Filminteressierte haben darüber hinaus die Möglichkeit, an der Verleihung des „Günter Rohrbach Filmpreises“ teilzunehmen. Eintrittskarten gibt es für 30 Euro ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.ticket-regional.de oder über die Ticket-Hotline 0651 / 97 90 777.Lesen Sie mehr >>

Montag, 20. Oktober 2014

Drei Dramen und eine Komödie erreichen das Finale

Neunkirchen/München.  Am 7. November 2014 wird der vierte „Günter Rohrbach Filmpreis“ im saarländischen Neunkirchen verliehen. Die Jury um die Vorsitzende Barbara Auer hat die besten vier Filme ausgewählt, die um den renommierten Filmpreis konkurrieren. Die Entscheidung der Jury wurde heute von Oberbürgermeister Jürgen Fried im Rahmen einer Pressekonferenz im Neunkircher Rathaus bekannt gegeben. Die Filme „Der Fall Bruckner“ von Urs Egger, „Traumland“ von Petra Volpe, „Westen“ von Christian Schwochow und „Zeit der Kannibalen“ von Johannes Naber stehen im Finale der mit 10.000 Euro dotierten Auszeichnung. Neben dem Preis für den besten Film werden zusätzlich drei weitere Preise vergeben: der Preis für den besten Darsteller in Höhe von 5.000 Euro und zwei Sonderpreise in Höhe von 2.500 Euro und 3.500 Euro.Die Finalisten im ÜberblickIn dem Drama „Der Fall Bruckner“ von Urs Egger sieht sich Katharina Bruckner (Corinna Harfouch) beruflich im Jugendamt wie auch im Privatleben mit Problemen konfrontiert: Ihr Mann (Bernhard Schütz) scheint fremdzugehen und ihre Tochter (Claudia Eisinger) wandert ohne den Enkelsohn (Leander Nitsche) nach Marrakesch aus. In dieser Situation tritt Schulpsychologe Schubert (Maximilian von Pufendorf) an sie heran und bittet um ihre Hilfe: Die Architektin Bremer (Christiane Paul) hatte ihn mit ihrem siebenjährigen Sohn Joe (Elon Baer) wegen dessen Überaktivität aufgesucht. Katharina kann das Vertrauen des verängstigten Jungen gewinnen, doch Joes Mutter verbittet sich jede Einflussnahme und bezichtigt Katharina, den Tod ihres eigenen Sohnes kompensieren zu wollen. Katharina wird von dem Fall entbunden, bis bei Joe Spuren von Misshandlung festgestellt werden.Das Episoden-Drama „Traumland“ von Petra Volpe beleuchtet das Leben von vier Zürichern und deren Erlebnissen an Heiligabend: Die Sozialarbeiterin Judith (Bettina Stucky) kümmert sich tagsüber um die Prostituierten am Sihlquai und trifft sich abends heimlich mit ihrem Liebhaber im Hotel. Ehefrau Lena (Ursina Lardi) ist geschockt, als sie herausfindet, dass ihr Mann Prostituierte in Anspruch nimmt. In Strapsen lädt die einsame Witwe Maria (Marisa Peredes) ihren Bekannten zum Abendessen ein. Sie alle treffen auf die 18-jährige Bulgarin Mia (Luna Zimić Mijović), die in Zürich ihr Geld auf dem Straßenstrich verdient.Das Drama „Westen“ von Christian Schwochow nach einem Roman von Julia Franck („Lagerfeuer“) dreht sich um die Ostberlinerin Nelly Senff (Jördi Triebel), die nach dem Tod ihres Mannes Wassilij gemeinsam mit ihrem Sohn Alexej (Tristan Göbel) aus der DDR nach Westdeutschland auswandern möchte. Im Westen angekommen, sieht sich Nelly jedoch mit unangenehmen Fragen konfrontiert, denn Wassilij war laut CIA ein ostdeutscher Spion. Nelly weigert sich, der CIA Rede und Antwort zu stehen, die ähnliche Fragen wie die Stasi stellt. Sie begegnet Hans, der sich um sie und Alexej kümmert und sie in ihrem Widerstand unterstützt. Nelly erkennt, dass sie für ihre Freiheit die Vergangenheit ohne einen Blick zurück hinter sich lassen muss.In der grotesken Komödie „Zeit der Kannibalen“ von Johannes Naber konkurrieren die vier Business Consultants Öllers (Devid Striesow), Niederländer (Sebastian Blomberg), Hellinger und März (Katharina Schüttler) im Kampf um eine Position als Partner der Firma. Sie bereisen die ganze Welt, um durch Mitarbeiterentlassungen die Gewinnmaximierung von Großkonzernen voranzutreiben. Die Schicksale der betroffenen Familien interessieren die drei dabei nicht. Als Hellerer die Position als Partner erhält, sind Öllers und Niederländer geschockt und befürchten ihre Entlassung. Doch plötzlich begeht Hellinger Selbstmord und auch die Firma steht vor dem Verkauf.Finalistenwoche und PreisverleihungDie vier Finalistenfilme werden in der traditionellen Finalistenwoche vom 2. bis 6. November 2014 jeweils um 18.00 Uhr im Cinetower in Neunkirchen gezeigt. Tickets können unter www.cinemas-nk.de oder unter 06821 / 923410 für 5,50 Euro bestellt werden. Ein Sammelticket für alle vier Finalisten kostet 20 Euro. Den Auftakt der Finalistenwoche macht am 2. November der „Saarländische Filmemacher Abend“, bei dem die Kurzfilme „Fürchtet euch nicht“ von Marc Andre Misman, „Fair Trade“ von Emilie Cherlet und „Frauke hat gesagt“ von Tom Wagner gezeigt werden (Eintritt 5,50 Euro).Filminteressierte haben darüber hinaus die Möglichkeit, an der Verleihung des „Günter Rohrbach Filmpreises“ teilzunehmen. Eintrittskarten gibt es für 30 Euro ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.ticket-regional.de oder über die Ticket-Hotline 0651 / 97 90 777.Lesen Sie mehr >>

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