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Die Jury um die Vorsitzende Barbara Auer besteht mit ihr zusammen aus fünf Mitgliedern. Diese wählen aus den von der Vorjury nominierten Filmen den Gewinner des "Günter Rohrbach Filmpreises" aus.

Barbara Auer

Barbara Auer begann ihre schauspielerische Laufbahn am Stadttheater in Mainz, es folgten Bühnenengagements in Osnabrück und Wuppertal. Ihr Kinofilmdebüt gab sie in „Die Macht der Gefühle“ (1982) von Alexander Kluge. Einem großen Publikum wurde sie allerdings erst mit dem Film „Der Boss aus dem Westen“ (1988) bekannt. Die Rolle einer Ost-Berliner Kranführerin brachte ihr nicht nur den Durchbruch als Fernsehschauspielerin, sondern auch eine „Goldene Kamera“ ein. Trotz zahlreicher Film- und Fernsehproduktionen blieb die in Konstanz geborene Schauspielerin immer auch dem Theater verbunden und spielte von 1999 bis 2001 am Wiener Burgtheater unter der Regie von Sven-Eric Bechtolf die Roxanne in dem Stück Cyrano de Bergerac. Für ihre Rolle in „Das Ende einer Nacht“ wurde sie 2012 mit dem „Deutschen Fernsehpreis“, dem Darstellerpreis des „Günter Rohrbach Filmpreises“ und dem „Grimme-Preis“ ausgezeichnet.

Andrea Etspüler

Die Leiterin der Programmgruppe „Unter­haltung und Fernsehspiel“ des Saarländi­schen Rundfunks wurde in Freiburg im Breisgau geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Politische Wissenschaften und Kommunikationswissenschaften in Stuttgart hat sie 1987 beim Süddeutschen Rundfunk als freie Mitarbeiterin in der journalistischen Unterhaltung Fernsehen ihren beruflichen Einstieg gefunden. Beim Saarländischen Rundfunk hat sie 1993 als Unterhaltungsre­dakteurin in Saarbrücken begonnen, wo sie 2005 dann die Leitung der Programm­gruppe „Unterhalten und Fernsehspiel“ übernommen hat.

Peter Herrmann

Peter Herrmann begann nach dem Studium der Ethnologie in München als Dokumentarfilm-Regisseur und Produzent zu arbeiten. 1994 war er Mitbegründer der MTM, eines Münchner Filmproduktionsunternehmens, in dem er den 2003 oscarprämierten Film NIRGENDWO IN AFRIKA unter der Regie von Caroline Link produzierte. Seit 2004 arbeitete er als geschäftsführender Gesellschafter für die Unternehmen Desert Flower Filmproductions GmbH in München und die MTM west television & film GmbH in Köln. In einer zweiten Zusammenarbeit mit Caroline Link wurde zuletzt in Marokko der Film
EXIT MARRAKECH gedreht, der seine Weltpremiere als Eröffnungsfilm des Filmfests München feierte und im Oktober 2013 in die deut-schen Kinos kam.

Thomas Reinhardt

Der Redakteur, Buchautor und Fotograf hat sich seit nunmehr 25 Jahren dem Kino verschrieben. Als Kinoredakteur bei der Saarbrücker Zeitung ist er wie geschaffen für die Jury des „Günter Rohrbach Filmpreises“. Mehrere Jahre saß er im Auswahlausschuss für den Saarbrücker Max-Ophüls-Preis.
Als Autor hat er unter anderem Bücher wie „20 Jahre Max Ophüls Preis“ und „Das Saarland kocht“ veröffentlicht. In Neunkirchen und Umgebung gab es schon einige Ausstellungen seiner Fotografien.

Jürgen Fried

Der heutige Oberbürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen ist 1953 hier geboren und machte sein Abitur am Gymnasium am Krebsberg. Nach dem Wehrdienst folgte das Jura-Studium in Saarbrücken. Als angestellter Rechtsanwalt und späterer Sozius wirkte er in der Kanzlei Thommes & Böhmert bis er 2000 zum Bürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen berufen wurde. Dieses Amt hatte er bis zu seiner Wahl zum Oberbürgermeister 2009 inne. Aber auch im Filmbereich hat Jürgen Fried seine Erfahrung. In den 90er Jahren war er gemeinsam mit dem Neunkircher Filmschaffenden Günther Ruschel Gründer und Mitinhaber der Filmproduktionsgesellschaft „Ruschel und Fried". In dieser Phase entstand unter anderem der Kurzfilm „Totenglocken im Walzertakt“ (Max Ophüls Festival).

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