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Montag, 12. Oktober 2015

Finalistenfilme ausgewählt Programm von Adorf bis Zirner

Neunkirchen/München, 12. Oktober 2015 – Am 6. November 2015 wird der fünfte „Günter Rohrbach Filmpreis“ im saarländischen Neunkirchen verliehen. Die Jury um den Vorsitzenden Klaus Doldinger hat die besten vier Filme ausgewählt, die um den renommierten Filmpreis konkurrieren. Die Entscheidung der Jury wurde heute von Oberbürgermeister Jürgen Fried im Rahmen einer Pressekonferenz im Neunkircher Rathaus bekannt gegeben. Die Filme „Altersglühen – Speed Dating für Senioren“ von Jan Georg Schütte, „Das Ende der Geduld“ von Christian Wagner, „Der Staat gegen Fritz Bauer“ von Lars Kraume und „Freistatt“ von Marc Brummund stehen im Finale der mit 10.000 Euro dotierten Auszeichnung. Neben dem Preis für den besten Film werden zusätzlich drei weitere Preise vergeben: der Preis für den besten Darsteller in Höhe von 5.000 Euro und zwei Sonderpreise in Höhe von 2.500 Euro und 3.500 Euro.Die Finalisten im Überblick:„Altersglühen – Speed Dating für Senioren“ 13 Menschen zwischen Ende 60 und Mitte 80: Jeder hat seine ganz eigenen Hoffnungen, Wünsche, Konflikte und Probleme. Was sie eint, ist die Sehnsucht nach Nähe – nach einem liebenden, liebenswerten Partner und der etwas ungewöhnliche Weg, den sie gewählt haben, um ihrer Einsamkeit zu entkommen: ein Speed Dating. Dies ist eine Konstellation, die Mut erfordert, und nicht jeder fühlt sich auf Anhieb wohl in diesem Rahmen. Die Männer in der Runde: vom Witwer über den pensionierten Lehrer und einen Ex-Museumswärter bis zum russischen Romantiker. Die Damenrunde ist nicht weniger heterogen: von Männern getrennt, vom Reichtum verlassen suchen u.a. eine Freizeit-Lyrikerin, eine Ex-Karrierefrau und eine Ex-Verlegerin  den passenden Partner nach ihrer Kragenweite. Ob dieser sich bei einem Speed Dating finden lässt?Unter anderem mit Mario Adorf, Senta Berger, Matthias Habich und Angela Winkler„Das Ende der Geduld“Im Zentrum der Geschichte steht die Jugendrichterin Corinna Kleist im Kampf um einen Fall, der ihr sehr nahe geht: Sie legt sich mit dem 21-jährigen Intensivtäter Nazir an, dem libanesischen Clan-Boss, der über die Drogengeschäfte in der Berliner Hasenheide herrscht. Für dessen kleinen Bruder Rafiq, der bald 14 und somit strafmündig wird, versucht sie, Verantwortung zu übernehmen – er war als Drogenkurier für Nazir unterwegs. Rafiq eine Chance zu geben, heißt für die Jugendrichterin, ihm einen Denkzettel zu verpassen. Doch daraus entwickelt sich neues Unrecht. Corinna Kleist tritt eine Lawine ungekannter Gewalt los, die eine junge Liebe zerstört und ihre Vision bedroht. Unter anderem mit Martina Gedeck, Jörg Hartmann, Sascha A. Gersak und Sesede Teryzian „Der Staat gegen Fritz Bauer“ Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer erhält dabei den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und auch Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt behindern den unliebsamen Bauer in seinen Ermittlungen. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner beginnt, doch Bauer und Angermann geben nicht auf. Unter anderem mit Burghart Klaußner, Ronald Zehrfeld, Sebastian Blomberg, Jörg Schüttauf„Freistatt“ Sommer 1968. Während für viele in Deutschland eine neue Ära der Freiheit anbricht, wird der 14-jährige Wolfgang von seinem Stiefvater in die kirchliche Fürsorgeanstalt „Freistatt“ abgeschoben. Dort ist es wie im Knast: Die Türen sind verschlossen, die Fenster vergittert, Briefe werden abgefangen. Die Jungen werden mit militärischem Drill zum Torfstechen ins Moor geschickt und als billige Arbeitskräfte ausgenutzt. Von ihren Familien vergessen, verrohen sie als Opfer eines körperlichen und psychischen Gewaltsystems, von dem man draußen nichts mitbekommen darf. Wolfgang  widersetzt sich und plant seine Flucht: Ihr kriegt mich nicht – niemals! Unter anderem mit  Louis Hofmann, Alexander Held, Katharina Lorenz, Max Riemelt und Uwe Bohm Finalistenwoche und Preisverleihung<Die vier Finalistenfilme werden in der traditionellen Finalistenwoche vom 1. bis 5. November 2015 jeweils um 18.00 Uhr im Cinetower in Neunkirchen gezeigt. Tickets können unter www.cinemas- nk.de oder unter 06821 / 923410 für 5,50 Euro bestellt werden. Ein Sammelticket für alle vier Finalisten kostet 20 Euro. Den Auftakt der Finalistenwoche macht am 1. November der „Saarländische Filmemacher Abend“, bei dem die Kurzfilme „Leon lügt“ von Jörn Michaely, „On the Drive“ von Thomas Scherer und „Sekundenschlaf“ von Marc André Misman gezeigt werden (Eintritt 5,50 Euro).Ein weiteres Highlight, welches im Rahmen der Filmpreis-Woche stattfindet, ist das „Günter Rohrbach Filmforum“. Im Rahmen dieser Vortrags- und Diskussionsveranstaltung wird am Donnerstag, 5. November, um 20 Uhr in der Stummschen Reithalle das Thema „Musik im Film“ näher beleuchtet. Klaus Doldinger, der neben der berühmten Tatort-Melodie Soundtracks zu den Blockbuster-Kinofilmen Das Boot oder Die unendliche Geschichte komponiert hat, wird hier in einem Vortrag seine Erfahrungen anhand interessanter und anschaulicher Beispiele präsentieren. Die anschließende Podiumsdiskussion wird neben Klaus Doldinger u.a. mit dem Komponisten Frank Nimsgern prominent und kompetent besetzt sein. Der Eintritt zum Filmforum ist frei.Filminteressierte haben darüber hinaus die Möglichkeit, an der Verleihung des „Günter Rohrbach Filmpreises“ am Freitag, 6. November, um 20 Uhr in der Neuen Gebläsehalle teilzunehmen. Eintrittskarten gibt es für 30 Euro ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.ticket-regional.de oder über die Ticket-Hotline 0651 / 97 90 777. Neben der Gala der Preisverleihung, Umtrunk und Imbiss dürfen sich die Besucher auf einen der bekanntesten deutschsprachigen Schauspieler freuen, der für die musikalische Untermalung sorgen wird: Grimme-Preisträger August Zirner spielt mit dem „Spardosen-Terzett“ auf.Dieser Auftritt bei der Gala soll Lust machen auf das Konzert von August Zirner und dem Spardosen-Terzett zum Abschluss des Filmpreises. „Diagnose: Jazz“ heißt es am Samstag, den 7. November um 20 Uhr in der Stummschen Reithalle. Zirner und das Terzett erzählen eine Geschichte des Jazz in Wort und Musik: von ungeheuer komisch bis wahrhaft tragisch erwartet die Besucher ein ganz besonderer Abend. Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.ticket-regional.de oder über die Ticket-Hotline 0651 / 97 90 777.Die Auswahl: 56 Filme haben sich  beworben. Die Jury um den Vorsitzenden Klaus Doldinger hat in München getagt und  aus den von der Vorjury ausgewählten acht Filmen die vier Finalisten festgelegt. Neben dem prominenten Jazzmusiker und Filmmusikkomponist Klaus Doldinger hat  auch der Regisseur und  Preisträger des „Günter Rohrbach Filmpreises“ 2013 Stephan Lacant die Jury unterstützt und die diesjährigen Gewinner bestimmt. Außerdem haben Uli Aselmann von die film gmbh, Andrea Etspüler vom Saarländischen Rundfunk, Thomas Reinhardt von der Saarbrücker Zeitung und Oberbürgermeister Jürgen Fried die acht Beiträge gesichtet.Lesen Sie mehr >>

Freitag, 17. Juli 2015

Klaus Doldinger übernimmt Jury-Vorsitz

Der Jury-Präsident des fünften „Günter Rohrbach Filmpreises“ steht fest: Mit dem deutschen Musiker Klaus Doldinger konnte der „Günter Rohrbach Filmpreis“ in diesem Jahr einen der wohl bekanntesten Komponisten von Filmmusik gewinnen. Doldinger wurde vielfach ausgezeichnet und erhielt u. a. drei Echos. Er übernimmt den Vorsitz von Barbara Auer, die das Amt 2014 innehatte. „Beim Namen Klaus Doldinger schwingen sofort sehr bekannte Melodien mit. Sein Sound ist unverkennbar. Auch in Neunkirchen hat er eine feste Fangemeinde, hat er doch bereits zweimal bei den Neunkircher Nächten sein Publikum begeistert“, freut sich Jürgen Fried, Oberbürgermeister von Neunkirchen und Initiator des Filmpreises über die Zusage des diesjährigen Jurypräsidenten. Klaus Doldinger hat viele unsterbliche Melodien geschrieben, sei es die berühmte Tatort-Melodie oder Soundtracks zu den Blockbuster-Kinofilmen wie "Das Boot" oder "Die unendliche Geschichte". Der Jazzmusiker Doldinger war schon früh ein Global Player. 1960 tourte er durch die USA und wurde zum Ehrenbürger der Stadt New Orleans, der Mutter des Jazz, ernannt. 1972 gründete er seine überaus erfolgreiche Jazz-Formation Passport, mit der er bis heute weltweit an allen wichtigen Orten des Jazz auf der Bühne steht.Schon jetzt steigt die Vorfreude auf das gesellschaftliche Event am 6. November in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen: „Mit der Öffnung der Filmpreisgala für ein breites Publikum und einem exzellenten Rahmenprogramm wollen wir wieder Cineasten wie Filmfans begeistern und freuen uns auf die Beiträge, die noch bis Ende Juli eingereicht werden können“, so OB Fried.Informationen zu den Ausschreibungsmodalitäten des „Günter Rohrbach Filmpreises 2015“ finden Sie hier.Lesen Sie mehr >>

Freitag, 19. Juni 2015

Ausschreibung läuft noch bis zum 20. Juli 2015

Preisverleihung am 6. November 2015Lesen Sie mehr >>

Dienstag, 06. Januar 2015

Saarländischer Rundfunk zeigt Dokumentation

"Ich hab' mich immer eingemischt " Der Filmproduzent Günter Rohrbach Lesen Sie mehr >>

Montag, 20. Oktober 2014

Drei Dramen und eine Komödie erreichen das Finale

Neunkirchen/München.  Am 7. November 2014 wird der vierte „Günter Rohrbach Filmpreis“ im saarländischen Neunkirchen verliehen. Die Jury um die Vorsitzende Barbara Auer hat die besten vier Filme ausgewählt, die um den renommierten Filmpreis konkurrieren. Die Entscheidung der Jury wurde heute von Oberbürgermeister Jürgen Fried im Rahmen einer Pressekonferenz im Neunkircher Rathaus bekannt gegeben. Die Filme „Der Fall Bruckner“ von Urs Egger, „Traumland“ von Petra Volpe, „Westen“ von Christian Schwochow und „Zeit der Kannibalen“ von Johannes Naber stehen im Finale der mit 10.000 Euro dotierten Auszeichnung. Neben dem Preis für den besten Film werden zusätzlich drei weitere Preise vergeben: der Preis für den besten Darsteller in Höhe von 5.000 Euro und zwei Sonderpreise in Höhe von 2.500 Euro und 3.500 Euro.Die Finalisten im ÜberblickIn dem Drama „Der Fall Bruckner“ von Urs Egger sieht sich Katharina Bruckner (Corinna Harfouch) beruflich im Jugendamt wie auch im Privatleben mit Problemen konfrontiert: Ihr Mann (Bernhard Schütz) scheint fremdzugehen und ihre Tochter (Claudia Eisinger) wandert ohne den Enkelsohn (Leander Nitsche) nach Marrakesch aus. In dieser Situation tritt Schulpsychologe Schubert (Maximilian von Pufendorf) an sie heran und bittet um ihre Hilfe: Die Architektin Bremer (Christiane Paul) hatte ihn mit ihrem siebenjährigen Sohn Joe (Elon Baer) wegen dessen Überaktivität aufgesucht. Katharina kann das Vertrauen des verängstigten Jungen gewinnen, doch Joes Mutter verbittet sich jede Einflussnahme und bezichtigt Katharina, den Tod ihres eigenen Sohnes kompensieren zu wollen. Katharina wird von dem Fall entbunden, bis bei Joe Spuren von Misshandlung festgestellt werden.Das Episoden-Drama „Traumland“ von Petra Volpe beleuchtet das Leben von vier Zürichern und deren Erlebnissen an Heiligabend: Die Sozialarbeiterin Judith (Bettina Stucky) kümmert sich tagsüber um die Prostituierten am Sihlquai und trifft sich abends heimlich mit ihrem Liebhaber im Hotel. Ehefrau Lena (Ursina Lardi) ist geschockt, als sie herausfindet, dass ihr Mann Prostituierte in Anspruch nimmt. In Strapsen lädt die einsame Witwe Maria (Marisa Peredes) ihren Bekannten zum Abendessen ein. Sie alle treffen auf die 18-jährige Bulgarin Mia (Luna Zimić Mijović), die in Zürich ihr Geld auf dem Straßenstrich verdient.Das Drama „Westen“ von Christian Schwochow nach einem Roman von Julia Franck („Lagerfeuer“) dreht sich um die Ostberlinerin Nelly Senff (Jördi Triebel), die nach dem Tod ihres Mannes Wassilij gemeinsam mit ihrem Sohn Alexej (Tristan Göbel) aus der DDR nach Westdeutschland auswandern möchte. Im Westen angekommen, sieht sich Nelly jedoch mit unangenehmen Fragen konfrontiert, denn Wassilij war laut CIA ein ostdeutscher Spion. Nelly weigert sich, der CIA Rede und Antwort zu stehen, die ähnliche Fragen wie die Stasi stellt. Sie begegnet Hans, der sich um sie und Alexej kümmert und sie in ihrem Widerstand unterstützt. Nelly erkennt, dass sie für ihre Freiheit die Vergangenheit ohne einen Blick zurück hinter sich lassen muss.In der grotesken Komödie „Zeit der Kannibalen“ von Johannes Naber konkurrieren die vier Business Consultants Öllers (Devid Striesow), Niederländer (Sebastian Blomberg), Hellinger und März (Katharina Schüttler) im Kampf um eine Position als Partner der Firma. Sie bereisen die ganze Welt, um durch Mitarbeiterentlassungen die Gewinnmaximierung von Großkonzernen voranzutreiben. Die Schicksale der betroffenen Familien interessieren die drei dabei nicht. Als Hellerer die Position als Partner erhält, sind Öllers und Niederländer geschockt und befürchten ihre Entlassung. Doch plötzlich begeht Hellinger Selbstmord und auch die Firma steht vor dem Verkauf.Finalistenwoche und PreisverleihungDie vier Finalistenfilme werden in der traditionellen Finalistenwoche vom 2. bis 6. November 2014 jeweils um 18.00 Uhr im Cinetower in Neunkirchen gezeigt. Tickets können unter www.cinemas-nk.de oder unter 06821 / 923410 für 5,50 Euro bestellt werden. Ein Sammelticket für alle vier Finalisten kostet 20 Euro. Den Auftakt der Finalistenwoche macht am 2. November der „Saarländische Filmemacher Abend“, bei dem die Kurzfilme „Fürchtet euch nicht“ von Marc Andre Misman, „Fair Trade“ von Emilie Cherlet und „Frauke hat gesagt“ von Tom Wagner gezeigt werden (Eintritt 5,50 Euro).Filminteressierte haben darüber hinaus die Möglichkeit, an der Verleihung des „Günter Rohrbach Filmpreises“ teilzunehmen. Eintrittskarten gibt es für 30 Euro ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.ticket-regional.de oder über die Ticket-Hotline 0651 / 97 90 777.Lesen Sie mehr >>

Montag, 20. Oktober 2014

Drei Dramen und eine Komödie erreichen das Finale

Neunkirchen/München.  Am 7. November 2014 wird der vierte „Günter Rohrbach Filmpreis“ im saarländischen Neunkirchen verliehen. Die Jury um die Vorsitzende Barbara Auer hat die besten vier Filme ausgewählt, die um den renommierten Filmpreis konkurrieren. Die Entscheidung der Jury wurde heute von Oberbürgermeister Jürgen Fried im Rahmen einer Pressekonferenz im Neunkircher Rathaus bekannt gegeben. Die Filme „Der Fall Bruckner“ von Urs Egger, „Traumland“ von Petra Volpe, „Westen“ von Christian Schwochow und „Zeit der Kannibalen“ von Johannes Naber stehen im Finale der mit 10.000 Euro dotierten Auszeichnung. Neben dem Preis für den besten Film werden zusätzlich drei weitere Preise vergeben: der Preis für den besten Darsteller in Höhe von 5.000 Euro und zwei Sonderpreise in Höhe von 2.500 Euro und 3.500 Euro.Die Finalisten im ÜberblickIn dem Drama „Der Fall Bruckner“ von Urs Egger sieht sich Katharina Bruckner (Corinna Harfouch) beruflich im Jugendamt wie auch im Privatleben mit Problemen konfrontiert: Ihr Mann (Bernhard Schütz) scheint fremdzugehen und ihre Tochter (Claudia Eisinger) wandert ohne den Enkelsohn (Leander Nitsche) nach Marrakesch aus. In dieser Situation tritt Schulpsychologe Schubert (Maximilian von Pufendorf) an sie heran und bittet um ihre Hilfe: Die Architektin Bremer (Christiane Paul) hatte ihn mit ihrem siebenjährigen Sohn Joe (Elon Baer) wegen dessen Überaktivität aufgesucht. Katharina kann das Vertrauen des verängstigten Jungen gewinnen, doch Joes Mutter verbittet sich jede Einflussnahme und bezichtigt Katharina, den Tod ihres eigenen Sohnes kompensieren zu wollen. Katharina wird von dem Fall entbunden, bis bei Joe Spuren von Misshandlung festgestellt werden.Das Episoden-Drama „Traumland“ von Petra Volpe beleuchtet das Leben von vier Zürichern und deren Erlebnissen an Heiligabend: Die Sozialarbeiterin Judith (Bettina Stucky) kümmert sich tagsüber um die Prostituierten am Sihlquai und trifft sich abends heimlich mit ihrem Liebhaber im Hotel. Ehefrau Lena (Ursina Lardi) ist geschockt, als sie herausfindet, dass ihr Mann Prostituierte in Anspruch nimmt. In Strapsen lädt die einsame Witwe Maria (Marisa Peredes) ihren Bekannten zum Abendessen ein. Sie alle treffen auf die 18-jährige Bulgarin Mia (Luna Zimić Mijović), die in Zürich ihr Geld auf dem Straßenstrich verdient.Das Drama „Westen“ von Christian Schwochow nach einem Roman von Julia Franck („Lagerfeuer“) dreht sich um die Ostberlinerin Nelly Senff (Jördi Triebel), die nach dem Tod ihres Mannes Wassilij gemeinsam mit ihrem Sohn Alexej (Tristan Göbel) aus der DDR nach Westdeutschland auswandern möchte. Im Westen angekommen, sieht sich Nelly jedoch mit unangenehmen Fragen konfrontiert, denn Wassilij war laut CIA ein ostdeutscher Spion. Nelly weigert sich, der CIA Rede und Antwort zu stehen, die ähnliche Fragen wie die Stasi stellt. Sie begegnet Hans, der sich um sie und Alexej kümmert und sie in ihrem Widerstand unterstützt. Nelly erkennt, dass sie für ihre Freiheit die Vergangenheit ohne einen Blick zurück hinter sich lassen muss.In der grotesken Komödie „Zeit der Kannibalen“ von Johannes Naber konkurrieren die vier Business Consultants Öllers (Devid Striesow), Niederländer (Sebastian Blomberg), Hellinger und März (Katharina Schüttler) im Kampf um eine Position als Partner der Firma. Sie bereisen die ganze Welt, um durch Mitarbeiterentlassungen die Gewinnmaximierung von Großkonzernen voranzutreiben. Die Schicksale der betroffenen Familien interessieren die drei dabei nicht. Als Hellerer die Position als Partner erhält, sind Öllers und Niederländer geschockt und befürchten ihre Entlassung. Doch plötzlich begeht Hellinger Selbstmord und auch die Firma steht vor dem Verkauf.Finalistenwoche und PreisverleihungDie vier Finalistenfilme werden in der traditionellen Finalistenwoche vom 2. bis 6. November 2014 jeweils um 18.00 Uhr im Cinetower in Neunkirchen gezeigt. Tickets können unter www.cinemas-nk.de oder unter 06821 / 923410 für 5,50 Euro bestellt werden. Ein Sammelticket für alle vier Finalisten kostet 20 Euro. Den Auftakt der Finalistenwoche macht am 2. November der „Saarländische Filmemacher Abend“, bei dem die Kurzfilme „Fürchtet euch nicht“ von Marc Andre Misman, „Fair Trade“ von Emilie Cherlet und „Frauke hat gesagt“ von Tom Wagner gezeigt werden (Eintritt 5,50 Euro).Filminteressierte haben darüber hinaus die Möglichkeit, an der Verleihung des „Günter Rohrbach Filmpreises“ teilzunehmen. Eintrittskarten gibt es für 30 Euro ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.ticket-regional.de oder über die Ticket-Hotline 0651 / 97 90 777.Lesen Sie mehr >>

Montag, 06. Oktober 2014

Die Vorjury hat gewählt: Shortlist mit den besten acht Filmen steht fest

Neunkirchen/München – Der „Günter Rohrbach Filmpreis 2014“ nähert sich seinem Höhepunkt: Aus den 45 Einsendungen, die in diesem Jahr um den renommierten Filmpreis konkurrieren, hat die Vorjury die besten acht ausgewählt und der Jury um Schauspiel-Ikone Barbara Auer vorgelegt. Auer wird in den kommenden Wochen zusammen mit Andrea Etspüler vom Saarländischen Rundfunk, Thomas Reinhardt von der Saarbrücker Zeitung, Neunkirchens Oberbürgermeister Jürgen Fried und einem bekannten Produzenten aus den acht verbliebenen Bewerbern vier auswählen, die das Finale um den diesjährigen „Günter Rohrbach Filmpreis“ unter sich entscheiden. Zu den besten acht Filmen gehören das Drama „Der Fall Bruckner“ von Urs Egger, die Tragikomödien „Die Frau, die sich traut“ von Marc Rensing sowie „Hin und weg“ von Christian Zübert, die Komödie „Seitensprung“ von Sabine Boss, das Episodendrama „Traumland“ von Petra Volpe, das Familiendrama „Wenn es am schönsten ist“ von Johannes Fabrick, das deutsch-deutsche Drama „Westen“ von Christian Schwochow und die schwarze Komödie „Zeit der Kannibalen“ von Johannes Naber.Neben dem Preis für den besten Film werden drei weitere Preise vergeben: der Preis für den besten Darsteller in Höhe von 5.000 Euro und zwei Sonderpreise in Höhe von 2.500 Euro und 3.500 Euro. In der traditionellen Finalistenwoche vom 3. bis 6. November werden die vier Jury-Favoriten im Cinetower in Neunkirchen gezeigt. Am Abend vom 6. November findet außerdem das zweite „Günter Rohrbach Filmforum“ in der Stummschen Reithalle statt, bei der namhafte Experten in einer Podiumsdiskussion spannende Einblicke in die Filmwelt geben werden.Der vierte „Günter Rohrbach Filmpreis“ wird am 7. November in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen verliehen. Eintrittskarten sind unter der Telefonnummer 0 68 21 / 202 111 erhältlich.Lesen Sie mehr >>