Iris Berben übernimmt Juryvorsitz 2022

Iris Berben, eine der bekanntesten und erfolgreichsten Schauspielerinnen der deutschen Film- und Fernsehbranche, übernimmt den Juryvorsitz des zwölften Günter Rohrbach Filmpreises. Sie folgt damit auf Ulrich Matthes, der den Juryvorsitz 2020 und 2021 innehatte.

Der Vorsitzende der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung, Oberbürgermeister a.D. Jürgen Fried, Jörg Aumann, Oberbürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen und Namensgeber Günter Rohrbach freuen sich gemeinsam, dass mit Iris Berben eine vielfach ausgezeichnete, großartige Schauspielerin gewonnen werden konnte, die neben ihren schauspielerischen Tätigkeiten immer für Toleranz und Mitmenschlichkeit und gegen das Vergessen, gegen Antisemitismus eintritt. „Wir fühlen uns sehr geehrt, dass Iris Berben den diesjährigen Günter Rohrbach Filmpreis unterstützt! Und freuen uns sehr, sie am 04. November bei der Gala-Veranstaltung bereits zum zweiten Mal in Neunkirchen begrüßen zu dürfen.“ Von 2010 – 2019 war Iris Berben Präsidentin der Deutschen Filmakademie und vertrat in dieser Position die Interessen der über 1.800 kreativen Mitglieder der Filmbranche. Schon 2018 ließ sie es sich nicht nehmen, Günter Rohrbach als Überraschungsgast zu seinem 90. Geburtstag in Neunkirchen persönlich zu gratulieren.


 

Einreichungen 2022

Die Ausschreibung für den zwölften Günter Rohrbach Filmpreis ist gestartet und läuft bis 31. Juli 2022. Es können Spielfilme mit einer Länge von mindestens 80 min eingereicht werden. Näheres in den Richtlinien.

Richtlinien zum Download


Hannah-Lisa Paul gewinnt mit „Grapefruit“ beim 4. Saarländischen Filmemacher Wochenende

Gewinnerin des Publikumspreises

Das vierte Saarländische Filmemacher Wochenende am vergangenen Sonntag in der Stummschen Reithalle war ein voller Erfolg. Das ist das einhellige Fazit der rund 60 Gäste, die der Einladung des Günter Rohrbach Filmpreises, der Saarland Medien und der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung gefolgt sind.
 
Zu Beginn hat Markus Bensch in einem interessanten Gespräch mit Steffen Conrad (Saarland Medien) seine Arbeit als production executive im Bereich Location beim Studio Babelsberg vorgestellt. Als solcher hat er an internationalen Großproduktionen wie u.a. der Netflix-Miniserie „Inventing Anna“ oder an Kinofilmen wie Steven Spielbergs „Bridge of Spies“ und „The Hunger Games: Mockingjay“ mitgewirkt. Mit seiner Expertise gab er spannende Einblicke in die Locationakquise und das Locationmanagement von Großproduktionen und ordnete insbesondere das Weltkulturerbe Völklinger Hütte als eine Top-Location für mögliche Großproduktionen ein. Markus Bensch ist einer von weltweit 15 Location Managern, die als Mitglied der Acadamy of Motion Pictures Arts und Sciences über die Vergabe der Oscars mitentscheiden dürfen.
 
Der persönliche Austausch und die Vernetzung der Saarländischen Filmemacher:innen und Filminteressierten wurde ausgiebig genutzt. Natürlich kam auch der Film selbst nicht zu kurz. Insgesamt sieben Beiträge der Saarländischen Filmemacherszene wurden gezeigt. Unter diesen Kurzfilmen wurde ein Publikumspreis ausgelobt.
 
Der Preis ging in diesem Jahr an „Grapefruit“ von Hannah-Lisa Paul. Auf dem zweiten Platz landete „Ich will ins Paradies“ von Kilian Armando Friedrich, dicht gefolgt von Oona von Maydell, die mit „Dévier“ den dritten Platz belegte.
 
Die offizielle Preisverleihung übernahm Ruth Meyer, Geschäftsführerin der Saarland Medien, gemeinsam mit Jürgen Fried, Vorsitzender der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung. Sie zogen am Ende des Abends ein mehr als positives Fazit.
 
Ruth Meyer freute sich insbesondere über die Vielzahl junger saarländischer Talente: „Die Leidenschaft dieser jungen Menschen für ihre Filmprojekte fasziniert mich ungemein und wird in ihren Ergebnissen spürbar. Als saarländische Filmförderung muss es unsere Aufgabe sein, diesen Talenten einen Nährboden zu schaffen, auf dem sie weiterhin wachsen und auf dessen Grundlage sie als Kulturschaffende eine aktive Rolle in unserer Gesellschaft einnehmen können.“


 

4. Saarländisches Filmemacher Wochenende 2022

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause lädt die Kreisstadt Neunkirchen gemeinsam mit der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung und der Saarland Medien GmbH wieder herzlich zum 4. Saarländischen Filmemacher Wochenende ein:

Sonntag, 24. April, ab 13:30 Uhr in der Stummschen Reithalle Neunkirchen

Wir freuen uns, zu Beginn Markus Bensch in der Stummschen Reithalle begrüßen zu dürfen. 


In einem Gespräch stellt er seine Arbeit als production executive im Bereich Location beim Studio Babelsberg vor. Als solcher hat er an internationalen Großproduktionen wie „The Bourne Supremacy“, „The Hunger Games: Mockingjay“ oder Steven Spielbergs „Bridge of Spies“ mitgewirkt und gibt nun Einblicke in die Locationakquise und das Locationmanagement von Großproduktionen. Seine Arbeit stellen wir im Anschluss in den Kontext der Locationvielfalt der Großregion.
 
Danach freuen wir uns besonders, einige Kurzfilme von Saarländischen Filmemachern zeigen zu können, unter denen ein Publikumspreis ausgelobt wird. Das genaue Programm senden wir euch Anfang nächster Woche zu.

Die Gewinner stehen fest

Der elfte Günter Rohrbach Filmpreis, den die Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung in Zusammenarbeit mit der Kreisstadt Neunkirchen alljährlich vergibt, geht an das Drama „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde am Freitag, 5. November, passend zur Fokussierung des Günter Rohrbach Filmpreises auf Themen aus „Arbeitswelt und Gesellschaft“, in der Industriekultur-Kulisse der Neuen Gebläsehalle Neunkirchen im Rahmen einer festlichen Gala verliehen.  

Gemeinsam mit dem Regisseur und Co-Drehbauchautor Dominik Graf wird der Produzent von „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“, Felix von Boehm (Lupa Film GmbH), ausgezeichnet. Die Darstellerpreise gehen an Maria Hofstätter in „Fuchs im Bau“ und Tom Schilling in „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“. Der Preis des Saarländischen Rundfunks geht zu gleichen Teilen an die Schauspielerin Saskia Rosendahl in „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“ und den Schauspieler Jannis Niewöhner in „Je suis Karl“ von Christian Schwochow. Den Preis der Saarland Medien GmbH konnte Arman T. Riahi für seine Regiearbeit „Fuchs im Bau“ entgegennehmen. Der Preis des Oberbürgermeisters geht an den Kameramann (Director of Photography) Benedict Neuenfels für „Ich bin Dein Mensch“.



FOKUS:DREHBUCH - mehr als 30 Bewerbungen beim Drehbuchpreis

Im Juli hat die Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung erstmals in Kooperation mit der Kreisstadt Neunkirchen und in Zusammenarbeit mit dem Verband für Film- und Fernsehdramaturgie e.V. (VeDRA) und der Master School Drehbuch Berlin (MSD) einen Wettbewerb für Drehbuch-Exposees ausgeschrieben.

Bis zum 1. September konnten Nachwuchsautor*innen aus Deutschland und Luxemburg ihre Exposees in den Formaten „Langfilm“ (90 min.) oder „mittellanger Film“ (60 min.) rund um den thematischen Schwerpunkt „Arbeitswelt & Gesellschaft“ einreichen.

Jürgen Fried, Vorsitzender der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung freut sich über die große Resonanz auf die Ausschreibung des Drehbuchpreises. „Uns haben  über  30  Drehbuch-Exposees  erreicht,  mit  ganz  unterschiedlichen Ansätzen  und  Ideen.“ Aktuell sichtet eine vierköpfige Jury die Bewerbungen und wählt die drei Preisträger*innen aus. Neben einem Pitching-Training winken eine individuelle dramaturgische Beratung durch ein VeDRA-Mitglied sowie Weiterbildungskurse an der Master School Drehbuch Berlin im Gesamtwert von über 2.000€ als Preise. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Saarländischen  Filmemacher Abends statt, bei dem die Preisträger*innen ihre Exposees vor den geladenen Gästen der Filmbranche präsentieren dürfen.
Mit  dem neu initiierten Drehbuchpreis erweitert die Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung ihr Engagement und engagiert sich erstmals auch in der Nachwuchs-Arbeit. „Uns ist es wichtig junge Autorinnen und Autoren – und damit auch unseren Nachwuchs für den Filmpreis – zu fördern und zu unterstützen“, erläutert Jürgen Fried. „Daher auch die Idee, die Preisverleihung mit dem Saarländischen Filmemacher Abend zu verknüpfen. So haben unsere Preisträgerinnen und Preisträger direkt die Möglichkeit ihre Exposees vorzustellen und erste Netzwerke in der Filmbranche aufzubauen“. Es darf also mit Spannung erwartet werden, welche Drehbuch-Ideen und Nachwuchs-Autor*innen die Jury überzeugen können und zu den glücklichen Gewinner*innen zählen.

Weitere Informationen unter:
https://guenter-rohrbach-filmpreis-stiftung.de/drehbuchpreis


Helena Zengel für Golden Globes nominiert

Foto: Yunus Roy Immer / Port au Prince Pictures

Das Team des Günter Rohrbach Filmpreises gratuliert gemeinsam mit der Kreisstadt Neunkirchen und der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung Helena Zengel zur Nominierung für die Golden Globes als beste Nebendarstellerin.
Im Jahr 2019 war sie in "Systemsprenger", dem Gewinnerfilm des Günter Rohrbach Filmpreises, zu sehen.
Wir drücken fest die Daumen und freuen uns mit ihr über die Nominierung.


 

Ein Tusch für die Preisträger*innen des zehnten Günter Rohrbach Filmpreis 2020!

Neunkirchen/München, 06.11.2020 – Am Tag der ursprünglich geplanten Filmpreisgala 2020 gibt der Günter Rohrbach Filmpreis, den die Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung in Zusammenarbeit mit der Kreisstadt Neunkirchen in diesem Jahr zum zehnten Mal vergibt, seine Preisträger*innen bekannt:

Der Günter Rohrbach Filmpreis 2020 geht an das Drama „Exil“. Gemeinsam mit dem Regisseur und Drehbauchautor Visar Morina werden die Produzent*innen von Komplizen Film, Janine Jackowski, Jonas Dornbach und Maren Ade ausgezeichnet. Die Darstellerpreise gehen an Nina Hoss in „Pelikanblut“ und Mišel Matičević in „Exil“. Der Preis des Saarländischen Rundfunks geht an Ralf Husmann für das Drehbuch von „Der König von Köln“. Der Preis der Saarland Medien GmbH geht an Moritz Schultheiß für die Kamera in „Pelikanblut“. Der Preis des Oberbürgermeisters geht an die Schauspielerin Alina Serban für ihre Rolle in „Gipsy Queen“.

„Wir alle haben uns auf die zehnte Vergabe des Günter Rohrbach Filmpreises gefreut, aber der bundesweite Lockdown zwingt uns zur Absage der Veranstaltung in diesem Jahr,“ sind sich Oberbürgermeister Jörg Aumann und sein Amtsvorgänger, der Vorsitzende der Filmpreis-Stiftung, Jürgen Fried einig. Die feierliche Verleihung an die Preisträger*innen dieses Jahres wird jedoch im Rahmen der Filmpreis-Gala am 5. November 2021 in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen als gemeinsames Fest für den zehnten und elften Günter Rohrbach Filmpreis nachgeholt. „Dennoch wollen wir natürlich die Preisträger dieses Jahres verkünden,“ so der Namensgeber des Filmpreises Günter Rohrbach.

Weitere Infos und Reaktionen finden Sie HIER.


 

Die Finalisten für den zehnten Günter Rohrbach Filmpreis sind ausgewählt

Die Filme „Der König von Köln“ von Richard Huber, „Exil“ von Visar Morina, „Gipsy Queen“ von Hüseyin Tabak und „Pelikanblut“ von Katrin Gebbe stehen im Finale der mit 10.000 Euro dotierten Auszeichnung.

Neben dem Preis für den besten Film, der mit 10.000 Euro dotiert ist, werden vier weitere Preise vergeben: der Preis für den besten Darsteller / die beste Darstellerin in Höhe von 5.000 Euro und drei Sonderpreise in Höhe von 2.500 Euro, 3.500 Euro und 5.000 Euro.

Weiterführende Informationen zu den Finalistenfilmen 2020 finden Sie HIER


Finalistenwoche und Preisverleihung:

Aufgrund der herrschenden Pandemie kann die Preisverleihung des zehnten Günter Rohrbach Filmpreises in diesem Jahr am 06. November leider nicht wie gewohnt als festliche Gala mit großem Publikum stattfinden. Daher lädt die Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung gemeinsam mit der Kreisstadt Neunkirchen alle diesjährigen Preisträger*innen zu den jeweiligen Filmpräsentationen ein, um ihnen trotzdem noch in diesem Jahr ihre Preise überreichen zu können. Selbstverständlich wird zusätzlich das gesamte Filmteam zur Filmvorführung eingeladen.
Alle Preisträger*innen 2020 dürfen sich aber schon heute auf eine feierliche Filmpreis-Gala im kommenden Jahr freuen. Diese wird am 05. November 2021 in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen stattfinden – als gemeinsames Fest für den zehnten und elften Günter Rohrbach Filmpreis.

Die vier Finalistenfilme 2020 werden in der traditionellen Finalistenwoche vom 03. bis 06. November jeweils um 18 Uhr dem filminteressierten Publikum in Neunkirchen präsentiert – in diesem Jahr nicht wie gewohnt in der Stummschen Reithalle, sondern coronabedingt in der sehr viel größeren Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen.
Die Tickets kosten jeweils 5,50 Euro. Ein Sammelticket für alle vier Finalisten kann zum Preis von 20 Euro erworben werden. Die Karten sind ab dem 14. Oktober unter www.ticket-regional.de erhältlich. Je nach Weiterentwicklung der Pandemie werden die Filme ggf. auch online zur Verfügung gestellt.

Traditionell findet zum Auftakt der Finalistenwoche der „Saarländische Filmemacher Abend“ statt. Dieser kann wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr leider auch nicht durchgeführt werden.


 

Die Shortlist steht fest

Diese acht Filme hat die Vorjury um Gabriella Bandel, Melanie Mai, Barbara Wackernagel-Jacobs, Marisa Winter und Christian Bauer aus den insgesamt 61 Wettbewerbsbeiträgen ausgewählt.

Die acht Filme der Shortlist sind: „Der König von Köln“ von Richard Huber, „Exil“ von Visar Morina, „Gipsy Queen“ von Hüseyin Tabak, „Im Niemandsland“ von Florian Aigner, „Nackte Tiere“ von Melanie Waelde, „Pelikanblut“ von Katrin Gebbe, „Sterne über uns“ von Christina Ebelt und „Weil du mir gehörst“ von Alexander Dierbach.


 

Die Einreichungsphase ist beendet

Am 24. Juli 2020 endete die Einreichungsphase zum zehnten Günter Rohrbach Filmpreis.

Die eingereichten Filme werden jetzt der Vorjury vorgelegt, die dann die Finalistenfilme auswählt.

Wir wünschen allen eingereichten Filmen viel Glück.


Ulrich Matthes übernimmt Juryvorsitz 2020

Ulrich Matthes | Foto: Privat

Der Juryvorsitzende des zehnten Günter Rohrbach Filmpreises steht fest: der renommierte Schauspieler und engagierte Präsident der Deutschen Filmakademie, Ulrich Matthes, übernimmt die Aufgabe von Margarethe von Trotta, die den Juryvorsitz 2019 innehatte.

Der Vorsitzende der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung, Oberbürgermeister a.D. Jürgen Fried, Jörg Aumann, Oberbürgermeister des Kreisstadt Neunkirchen und Namensgeber Günter Rohrbach freuen sich gemeinsam, dass mit Ulrich Matthes ein vielfach ausgezeichneter, großartiger Schauspieler gewonnen werden konnte, der neben seinen Erfolgen in Film, Fernsehen und Theater seit Februar 2019 die Präsidentschaft der Deutschen Filmakademie übernommen hat und diese Aufgabe mit großem Engagement ausfüllt. „Wir fühlen uns geehrt, dass Ulrich Matthes den diesjährigen Günter Rohrbach Filmpreis unterstützt!“   

Ulrich Matthes hat in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt, beeindruckte auf der Kinoleinwand in Filmen wie „Der Neunte Tag“ (Regie Volker Schlöndorff), „Der Untergang“ (Regie Oliver Hirschbiegel), „Novemberkind“ (Regie Christian Schwochow) und – aktuell im Kino – „Ein verborgenes Leben“ (Regie Terrence Malick). Ulrich Matthes ist seit 2004 festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Der vielfach preisgekrönte Schauspieler wurde 2012 bereits in den Vorstand der Deutschen Filmakademie gewählt und trat im Februar 2019 die Nachfolge von Iris Berben als deren Präsident an.


Günter Rohrbach Filmpreis 2019 geht an "Systemsprenger

Oberbürgermeister Jörg Aumann, Rainer Bock, Stephan Bechinger, Frank Lamm, Julia Kovalenko, Peter Lohmeyer, Margarethe von Trotta, Peter Hartwig, Jürgen Fried

Der neunte Günter Rohrbach Filmpreis, den die Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung in Zusammenarbeit mit der Kreisstadt Neunkirchen alljährlich vergibt, geht an eine der aktuell spannendsten deutschen Produktionen: „Systemsprenger“. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde am Freitag, 8. November, passend zur Fokussierung des Günter Rohrbach Filmpreises auf „Arbeitswelt und Gesellschaft“ in der Industriekultur-Kulisse der Neuen Gebläsehalle im Rahmen einer Gala verliehen.

Als beste Darstellerin wurde Rosalie Thomass und als bester Darsteller Rainer Bock mit einem Preisgeld von jeweils 3.000 Euro geehrt.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis des Saarländischen Rundfunks ging an Albrecht Schuch gleich für zwei Wettbewerbsfilme, nämlich „Atlas“ und „Systemsprenger“.

Den Preis der Saarland Medien GmbH (3.500 Euro) überreichte Ministerpräsident Tobias Hans an Frank Lamm. Als Kameramann zeichnet dieser verantwortlich für die gewaltige Bildsprache der „Deutschstunde“.