Die Jury 2026

Sönke Wortmann - Juryvorsitzender

Sönke Wortmann - Juryvorsitzender

Sönke Wortmann, 1959 in Marl geboren, studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film München sowie am Royal College of Art in London. Sein Abschlussfilm „Drei D“ wurde für den Studenten-Oscar nominiert.

Nach seinem Kinodebüt „Allein unter Frauen“ (1991) gelang ihm mit „Kleine Haie“ (1992) der Durchbruch, der u.a. mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde. “Der bewegte Mann“ (1994) entwickelte sich mit über 6,6 Millionen Kinobesuchern zu einem der erfolgreichsten deutschen Filme der Nachkriegszeit und erhielt mehrere Deutsche Filmpreise.

Es folgten u.a. „Der Campus“ (1997), „St. Pauli Nacht“ (1999), der Hollywoodfilm „Der Himmel von Hollywood“ (2001), „Das Wunder von Bern“ (2003), der Dokumentarfilm „Deutschland. Ein Sommermärchen“ (2006), „Die Päpstin“ (2009), „Frau Müller muss weg!“ (2015), die erste Staffel der erfolgreichen ARD-Serie „Charité“ (2017) sowie „Der Vorname“ (2018), „Contra“ (2021), „Eingeschlossene Gesellschaft“ und „Der Nachname“ (beide 2022) sowie „Der Spitzname“ (2025).

Seit 25 Jahren inszeniert Sönke Wortmann auch fürs Theater. Sein Debüt, die Welturaufführung von Woody Allens „Bullets over Broadway“ im Düsseldorfer Schauspielhaus, war 1996 mit 70.000 Zuschauern ein großer Erfolg.

Es folgten Martin McDonaghs Komödie „Der Krüppel von Inishmaan“ (1999), Lutz Hübners „Frau Müller muss weg“ (2012 – 2018), Lutz Hübners und Sarah Nemitz‘ „Willkommen“ (2017) und „Menschen im Hotel“ (2018) nach dem Roman von Vicky Baum.

Neben seiner Arbeit als Regisseur ist Wortmann seit vielen Jahren auch als Produzent und Theaterregisseur tätig. Für sein Schaffen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Filmpreis, den Bayerischen Filmpreis, den Adolf-Grimme-Preis und 2022 den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für sein Lebenswerk.

Foto: Till Brönner

Ulrich Höcherl

Ulrich Höcherl

Ulrich Höcherl (geb. 1957) ist Autor und Publizist im Film- und Medienbereich.

Bis Herbst 2025 war er mehr als 30 Jahre lang als Chefredakteur und Herausgeber verantwortlich für die Branchenpublikation Blickpunkt:Film, ihre sämtlichen Ableger und Printveröffentlichungen und ihr Onlineportal blickpunktfilm.de.

Seit 40 Jahren arbeitet der Volljurist als Medienjournalist und Filmkritiker für Fachpublikationen im Entertainmentbereich, die er zumeist auch als Chefredakteur verantwortete. Eine Reihe davon hat er mit konzipiert und in den Markt eingeführt.

Als Chefredakteur des Entertainment Media Verlages, später bei der Gruner + Jahr-Tochter G+J Entertainment Media, der Busch Group und der BG Germany GmbH leitete er in München Fach- und Publikumszeitschriften wie VideoWoche oder Treffpunkt Kino sowie ihre Onlineportale im Kino-/Film-, Video-, Musik- und Gamesbereich.

Oliver Hottong

Oliver Hottong

Oliver Hottong ist Journalist und Filmexperte beim Saarländischen Rundfunk. Er studierte Germanistik und Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Film und Medienanalyse. Für den Saarländischen Rundfunk hat er mehrere Filmfestivals berichterstattend, moderierend und organisierend begleitet.

Seit vielen Jahren ist er Mitglied der Drehbuchjury des Filmfestivals Max Ophüls Preis. Jüngst hat er eine fiktionale Webserie für den SR betreut.

Uli Aselmann

Uli Aselmann

Der gebürtige Hamburger Uli Aselmann gründete 1997 die film gmbh in München, sowie in den folgenden Jahren die Tochterfirmen a.pictures film & tv.production in Hamburg, cut.it film- und postproduktion in Stuttgart und BER film & tv produktion in Berlin. Aselmann ist geschäftsführender Gesellschafter und Produzent dieser Firmen. Die Unternehmen haben weit über 100 TV- und Kinoproduktionen realisiert, von denen viele für internationale und nationale Preise nominiert und in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet wurden.

Zu den wichtigsten Kinoproduktionen von Uli Aselmann gehören DER KALTE FINGER (1995), DIE MUSTERKNABEN (1997), VAYA CON DIOS (2002), GRENZVERKEHR (2005), WINTERREISE (2006), DIE PERLMUTTERFARBE (2009) und DAS BLAUE VOM HIMMEL (2011), für den Aselmann mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Die erfolgreiche Kinoproduktion DREIVIERTELMOND wurde 2012 für den Deutschen Filmpreis nominiert und der Fernsehfilm „Tödlicher Rausch“ auf dem Filmfest Hamburg 2011 mit dem Produzentenpreis ausgezeichnet. Im Oktober 2014 war die starbesetzte Komödie MÄNNERHORT mit Elyas M’Barek, Christoph Maria Herbst und Detlev Buck der erfolgreichste Kinofilm in den Deutschen Kinos, mit am Ende über 1,5 Mio Zuschauern. Die Koproduktion ABOUT A GIRL mit Jasna Fritzi Bauer und Heike Makatsch in den Hauptrollen und das komödiantische Roadmovie KLEINE ZIEGE, STURER BOCK mit Wotan Wilke Möhring unterhielten die deutschen Kinozuschauer im Herbst 2015. Die Kinoproduktion JUGEND OHNE GOTT mit Jannis Niewöhner, Fahri Yardim, Emilia Schüle, Anna Maria Mühe und Jannik Schümann u.v.m. kommt im März 2017 in die Kinos.

Uli Aselmann ist seit Mai 2008 Kinosektionsvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Produzentenallianz und seit Februar 2009 Präsidiumsmitglied der Filmförderungsanstalt (FFA) und Mitglied der Deutschen Filmakademie.

Thomas Reinhardt

Thomas Reinhardt

Der Redakteur, Buchautor und Fotograf hat sich seit nunmehr 30 Jahren dem Kino verschrieben. Als ehemaliger Kinoredakteur bei der Saarbrücker Zeitung ist er wie geschaffen für die Jury des Günter Rohrbach Filmpreises. Mehrere Jahre saß er im Auswahlausschuss für den Saarbrücker Max-Ophüls-Preis.

Als Autor hat er unter anderem Bücher wie „20 Jahre Max Ophüls Preis“ und „Das Saarland kocht“ veröffentlicht. In Neunkirchen und Umgebung gab es schon einige Ausstellungen seiner Fotografien.

Jürgen Fried

Jürgen Fried

Der ehemalige Oberbürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen und heutige Vorsitzende der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung ist 1953 hier geboren und machte sein Abitur am Gymnasium am Krebsberg. Nach dem Wehrdienst folgte das Jura-Studium in Saarbrücken. Als angestellter Rechtsanwalt und späterer Sozius wirkte er in der Kanzlei Thommes & Böhmert bis er 2000 zum Bürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen berufen wurde. Dieses Amt hatte er bis zu seiner Wahl zum Oberbürgermeister 2009 inne.

Aber auch im Filmbereich hat Jürgen Fried seine Erfahrung. In den 90er Jahren war er gemeinsam mit dem Neunkircher Filmschaffenden Günther Ruschel Gründer und Mitinhaber der Filmproduktionsgesellschaft „Ruschel und Fried“. In dieser Phase entstand unter anderem der Kurzfilm „Totenglocken im Walzertakt“ (Max Ophüls Festival).