News zum Günter Rohrbach Filmpreis

Die acht Filme der Shortlist 2026 stehen fest
Neunkirchen, 21. September 2026 – Der Wettbewerb um den 16. Günter Rohrbach Filmpreis geht in die heiße Phase: 60 Einreichungen wurden von den Mitgliedern der Vorjury gesichtet und gemeinsam wurden acht Filme für die Shortlist ausgewählt:
„Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Simon Verhoeven, „Babystar“ von Joscha Bongard, „Bis es blutet“ von Daniel Sager, „Hallo Betty“ von Pierre Monnard, „Lügen über meine Mutter“ von Aron Lehmann, „Rose“ von Markus Schleinzer, „Spaziergang nach Syrakus“ von Lars Jessen und „Vier minus drei“ von Adrian Goiginger.
Die Mitglieder der Vorjury 2026 sind: Anna Reitze (Leiterin des Arthouse Kinos Camera Zwo), Barbara Wackernagel-Jacobs (Produzentin), David Lemm (freier Mitarbeiter der Saarbrücker Zeitung), Thure Riefenstein (Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor), Damian Sprenger(Lehrer, Dozent und Filmexperte) und Florian Schmidt (Medienpädagoge und Filmexperte).
Die acht Filme der Shortlist werden nun der Jury vorgelegt, die die Finalisten für den Günter Rohrbach Filmpreis 2026 auswählen wird. Den Vorsitz der diesjährigen Jury hat der Filmregisseur Sönke Wortmann inne. Die feierliche Filmpreis-Gala findet am Freitag, den 6. November, um 19 Uhr in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen statt. Tickets für die Veranstaltung sind unter www.ticket-regional.de erhältlich.
Inzwischen sind zum Einsendeschluss für den diesjährigen Drehbuchpreis der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung 83 Drehbuch-Exposés eingegangen. Der Günter Rohrbach Drehbuchpreis 2026 wird in Zusammenarbeit mit dem Verband für Film- und Fernsehdramaturgie e.V. (VeDRA), der Master School Drehbuch Berlin (MSD) und der Arbeitskammer des Saarlandes ausgelobt und am 5. November 2026 in Neunkirchen im Rahmen der Finalistenwoche verliehen.

Sönke Wortmann übernimmt Juryvorsitz 2026
Neunkirchen, 20.07.2026 – der renommierte und vielfach ausgezeichnete Filmregisseur Sönke Wortmann übernimmt den Juryvorsitz des 16. Günter Rohrbach Filmpreises. Er folgt damit auf Dominik Graf, der den Juryvorsitz 2025 innehatte.
Der Vorsitzende der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung, Oberbürgermeister a.D. Jürgen Fried, Oberbürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen Jörg Aumann und Namensgeber Günter Rohrbach freuen sich gemeinsam, dass mit Sönke Wortmann ein vielfach ausgezeichneter, großartiger Regisseur, Produzent und Autor für den Juryvorsitz des Günter Rohrbach Filmpreises gewonnen werden konnte.
Sönke Wortmann, 1959 in Marl (Nordrhein-Westfalen) geboren, strebte zunächst eine Karriere als Fußballprofi an, bevor er 1983 sein Regie-Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München begann. Heute gilt er als einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure der Gegenwart und hat mit seinen Filmen das deutsche Kino nachhaltig geprägt.
Sönke Wortmann beweist ein Händchen für intelligente Komödien. So kann er sich ab Mitte der neunziger Jahre mit seinen Kassenknüllern „Kleine Haie“ und „Der bewegte Mann“ feiern lassen. Die spielerische Leichtigkeit seiner Inszenierungen, grandios kombiniert mit technischer Perfektion und Sinn für gutes Timing sind das Geheimnis seines Erfolges. Mit Filmen wie „Der Campus“ und der Fußballkomödie „Das Wunder von Bern“ festigt er seinen Ruf als einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure. Auch spätere Publikumserfolge wie „Frau Müller muss weg!“ und „Contra“ zeigen seine Fähigkeit, Unterhaltung mit gesellschaftlicher Beobachtung und pointiertem Humor zu verbinden.
Unterstützt werden der Juryvorsitzende und die festen Mitglieder der Jury um Jürgen Fried (Vorsitzender der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung), Uli Aselmann (die film GmbH), Oliver Hottong (Saarländischer Rundfunk), Ulrich Höcherl (ehem. Chefredakteur Blickpunkt:Film) und Thomas Reinhardt (Saarbrücker Zeitung) in diesem Jahr von der bekannten Schauspielerin Sophie von
Kessel.

Die Ausschreibung für 2026 hat begonnen. Einreichungen sind bis zum 31. Juli 2026 möglich. Preisverleihung am 06. November 2026
Neunkirchen, 11.06.2026 – „Film ab“ für den 16. Günter Rohrbach Filmpreis! Die Ausschreibung hat begonnen und bis zum 31. Juli 2026 können deutschsprachige Kino- und Fernsehfilme, die das Thema „Arbeitswelt und Gesellschaft“ behandeln und eine Länge von mindestens 80 Minuten haben, an dem renommierten Wettbewerb teilnehmen. Alle Informationen sowie die Ausschreibungsmodalitäten finden Sie unter www.guenter-rohrbach-filmpreis.de.

Günter Rohrbach Filmpreis 2025 für „In die Sonne schauen“
Neunkirchen, 07.11.2025 – Den 15. Günter Rohrbach Filmpreis, den die Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung in Zusammenarbeit mit der Kreisstadt Neunkirchen alljährlich vergibt, hat das Drama „In die Sonne schauen“ gewonnen. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde am Freitag, 07. November, in der Industriekultur-Kulisse der Neuen Gebläsehalle Neunkirchen im Rahmen einer festlichen Gala verliehen.
Gemeinsam mit der Regisseurin Mascha Schilinski wurden die Produzenten von „In die Sonne schauen“, Lucas Schmidt, Lasse Scharpen und Maren Schmitt ausgezeichnet.
Der Preis für die beste Schauspielleistung ging an Leonie Benesch für ihre Rolle in „Heldin“.
Der Preis des Saarländischen Rundfunks wurde den Produzenten Sol Bondy und Fred Burle und ihrer Hauptdarstellerin Mala Emde für den Film „Köln 75“ zugesprochen.
Den Preis der Ministerpräsidentin gewannen Cosima Vellenzer (Ausstattung) und Sabrina Krämer (Kostüm) für „In die Sonne schauen“.
Mit dem Preis des Oberbürgermeisters wurden der Regisseur Christian Klandt und der Drehbuchautor Benedikt Gollhardt für ihren Film „Sterben für Beginner“ ausgezeichnet.
